Weber Grillakademie – das perfekte Geschenk für alle für die grillen mehr als nur Steak und Wurst ist

/ April 6, 2014

Ich habe zu meinem 30. von meiner Patentante die Teilnahme an einem Weber Grillakademie-Kurs geschenkt bekommen. Glücklicherweise ist direkt im Nachbarort ein Weber Premium Partner, der von April bis August jeden Monat eine Grillakademie veranstaltet. Und ich habe gleich die erste Chance genutzt und daran teilgenommen.
Gleich vorweg: wer gerne grillt, nicht Tipp-/Beratungsresistent ist und sich das ganze mal anschauen möchte, die Grillakademie-Kurse gibts deutschlandweit – es lohnt sich

Die Seminare gehen 4-5 Stunden und kosten zwischen 80€ und 120€, dass ist der Abend aber auch tatsächlich Wert.
In meinem Fall wurde das Live-Grillseminar von Stefano Esposito – einem der Weber Grillmeister geleitet. Ein Pfundstyp, dem immer ein passender Spruch auf den Lippen liegt und so eine wahnsinnig lockere aber auch sehr lehrreiche Umgebung schafft. Ich werde definitiv nochmal an einen solche Veranstaltung gehen (wer mit will, soll sich melden)

Nun aber zu den wirklich interessanten Sachen. Wie kann man sich so ein Live-Grillseminar vorstellen, was wird da gemacht und was nimmt man mit?

Zunächst gibt es da den Menüplan, der einem schon vom lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt:

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Dann wurde der Grilltruppe lang und breit erklärt was wir heute hier alles grillen, wie es gegrillt wird (direkt/indirekt, auf Gas oder Kohle), und natürlich ein bisschen Werbung: welcher Webergrill ist der Beste für den jeweiligen Gang.
Die wichtigste Sache, die ich dabei mitgenommen habe: es ist egal welche Hitzequelle man benutzt, die Hitze gibt keinen Geschmack an das Grillgut (da habt ihr Holzkohlegriller den Salat)

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Nachdem Stefano, dann fertig war mit seinem Monolog hieß es: in die Schürzen, Handschuhe an und an die Messer.
Es wurde geschnippelt, gewürzt, mariniert und bei einem Weizenbier gefachsimpelt.

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Irgendwann war es dann endlich soweit und wir konnten uns um den ersten Grill (in dem Fall Holzkohle) versammeln und Stefano erklärte uns das indirekte Grillen bei geschlossenem Deckel und wie saftig dabei dann Hähnchenschenkel vom Grillrost kommen

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der beste Tipp zu Hähnchenschenkel: Haut der Hähnchen am dicken Ende leicht einritzen, Haut runterziehen, Hähnchenfleisch marinieren,  Haut wieder hochschieben, Haut marinieren!

Selbstverständlich gab es auch gegrilltes Gemüse und ja ich finde das gehört auch auf den Grill – mögen mich die „nur-Steakgriller“ halt hassen ;)

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auch hier ein sehr guter Tipp: Gemüse erst grillen und dann mit Öl, Salz und Pfeffer abschmecken.

So ganz ohne Fleisch geht dann aber doch nicht, deshalb gab es dann noch einen indirekt gegrillten Schweinebraten und damit der auch zur richtigen Zeit vom Grill kommt, wurde technische Unterstützung hinzu genommen.

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Nachdem dann ein Großteil erstmal auf den Grills verteilt war, gab es wieder eine Theorie-Session über Zedernhölzer und Grillchips zum räuchern etc.

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Da so langsam das erste Hüngerchen sich bemerkbar machte wurden ein paar Garnelen in den Wok geworfen und mit einer richtig genialen Currysoße verfeinert. Resultat aus dem Part: ich brauche einen Wok für meinen Grill und diese Currysoße :D

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Der Zweite Gang, dass Tim Tailor Menü. Das Perfekte Steak und ja, das sind wirklich so richtig dicke Steaks da auf dem Grill.
Wichtig beim Steak ist, dass es viele Grillaromen bekommt und das erreicht man am besten durch ein Kreuzmuster auf dem Steak.

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Der Tipp zum Steak: ein richtig gutes Steak ist drei Finger breit hoch und wird auf der heißesten Stelle im Grill so gegrillt, dass es ein Kreuzmuster bekommt (nach 1 Minute um 90° drehen) und danach gewendet und wieder das Kreuzmuster machen. Dann für ca. 15 Minuten bei nicht ganz so starker Hitze und dem gewünschten Gargrad weiter grillen

zu dem Steak gab es dann noch die Hähnchenschenkel, die zuvor noch in Taccos gewendet wurden, die Maiskolben die mit einer sensationelle Grillbutter mariniert wurden und dann noch gegrillte Romana-Herzen

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Der dritte Gang war dann der Schweinebraten mit italienischen Schupfnudeln (in Tomatensoße). Der Schweinebraten war gut 2 Stunden aufm Grill und die Schupfnudeln samt Tomatensoße in einer wahnsinnig kurzen Zeit im Wok heiß und fertig gemacht.

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Das beste kam aber wirklich zum Schluß: Blueberry-Pancakes. Die Grills waren noch heiß genug um dieses fabelhafte Dessert zu ermöglichen.

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die Pfannen leicht einölen und dann den Teig drauf verteilen – 1x nach 5 Minuten wenden, fertig

Alles in allem war das ein perfekter, lehrreicher und sehr unterhaltsamer Abend

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