Volbeat

„Metal, Rock ’n‘ Roll, Punkrock, Country und ein bisschen Blues“ – so wird der Musikstil der dänischen Band bei Wikipedia beschrieben. Und genau dieses Mischung macht für mich Volbeat so interessant.
Scheinbar bin ich auch nicht der einzige der Volbeat interessant findet und ich muss gestehen, ich habe diese Metal/Rock-Szene Mengenmässig total unterschätzt. Noch nie bin ich am Hallenstadion vor solch einer langen Eingangskontrollschlange gestanden und noch nie wurde ich über Lautsprecheransagen darüber informiert, dass „der Veranstalter für heute besondere Sicherheitsmaßnahmen gefordert hat“.
Noch nie trugen so viele Konzertbesucher ein Bandshirt und noch nie waren so viele Menschen im Stehplatzbereich und so wenige auf den Sitzplatzrängen.

Noch nie war ein Konzert mit so vielen „noch nie“ geschmückt und das macht dieses Konzert zu etwas ganz besonderem.

Eröffnet wurde das Konzert von Airborne, einer australischen Hard-Rock Band, die es meiner Meinung nach in Lautstärke und Gitarrensound etwas übertrieben hat.
Dadurch, dass die Soundabstimmung sich beinahe ausschliesslich auf die hohen Gitarrentöne beschränkt hat wurden die neun gespielten Lieder nicht dem gerecht was Airborne auf ihren Alben abliefert. Es war leider auch beinahe unerträglich die Band ohne Gehörschutz zu „hören“.
Schlussendlich muss ich leider sagen, dass Airborne (zumindest an diesem Abend) für mich keine Band ist, die ich live hätte hören müssen und sicherlich in Zukunft auch nur noch über die super abgemischten Studio-Versionen in einer vernünftigen Lautstärke hören werde.

Volbeat
Nachdem dann der typische Bühnenumbau beendet startete Volbeat mit einem Motörhead Song vom Band um dann beinahe fließend in „The Devil’s Bleeding Crown“ überzugehen. Das beste an der Sache: die Soundabstimmung war perfekt. Der Gitarrensound unterlegte genau im richtigen Maß die Stimme von Frontmann Michael Poulsen und Schlagzeug sowie Bass waren auf der Haut zu spüren ohne dass es zu laut war.

Volbeat

Das tolle an diesen Metal-/Hard-Rock Bands ist ja, dass sie ihre Show auf das nötigste beschränken. Riesen Leinwand und dröllf Millionen Spots in den unterschiedlichsten Farben.

19 für mich mehr oder weniger Bekannte Songs spielte Volbeat an diesem Abend und die Stimmung im Hallenstadion wurde von Song zu Song besser und zumindest im Bereich vor der Bühne immer ekstatischer.  Selbstverständlich durfte auch der Pogo nicht fehlen. Mit viel Abstand zum „Tanz“-Ort ist dies dann auch ganz nett zu erleben. Dass hierbei nichts passiert ist, wunderte mich dann doch ziemlich.

Volbeat

Volbeat

Insgesamt muss man Volbeat ein großes Lob aussprechen. Sie haben immer wieder die „nähe“ zu den Besuchern gesucht und das auch zu guter letzt unter Beweis gestellt.
Stellvertretend dafür steht wohl der der kleine Junge der mit vielen anderen Kids zum Konzertende auf die Bühne durfte und sogar an der Gitarre mitspielen konnte.

Die komplette Setlist für dieses Konzert gibt es wie immer bei setlist.fm

Volbeat

 

 

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