Ein Monat im neuen Job

Der erste Monat im neuen Job ist rum und ich möchte diesen Monat kurz Revue passieren lassen.

Ich habe mit der Aussagen „IT ist immer IT, da ist großartig nichts anders“ locker, flockig in meinem Job angefangen. Das stimmt soweit auch, denn bei vielen KMU (kleine und mittlere Unternehmen) findet man annähernd ähnliche Systeme und Konfiguration.
Hier ist das grundsätzlich auch so, aber dennoch sind gewisse Teile für mich eine komplett neue Welt. Dinge mit denen ich noch nie zu tun hatte und mich täglich, endlich wieder, fordern neues zu lernen – auch wenn mir das (er)lernen schwerer fällt als noch vor ein paar Jahren.

Kaum dreht man sich hier einmal um oder hebt ein Steinchen auf, entdeckt man etwas neues. Manchmal ist das schön, manchmal musste ich aber auch schon die Hände überm Kopf zusammen zuschlagen und bitten, dass das jetzt nicht wahr ist.

Das wichtigste daran ist aber, dass ich endlich wieder gerne arbeiten gehe und das was ich mache mich persönlich glücklich macht. Ich sehe so viele Möglichkeiten eigene Ideen und Lösungen umzusetzen und denke, dass ich das hier auch in der Zukunft machen kann. Es stehen schon jetzt so viele interessante Projekte an, dass der Ausblick auf meine Zukunft ziemlich fantastisch ist.

Da ich noch nie eine rosarote Brille getragen habe, kann ich auch zugeben, dass hier (wie überall) ebenso wenig alles aus Gold ist und glänzt und auch kein Honigfluss den Flur hinauf läuft. Aber das benötige ich auch gar nicht. Ich kann hier sein wer ich bin und das ist perfekt!

Für die nächsten Wochen gibt es für mich noch Hundertausend Dinge zu entdecken und täglich mehr vom Gesamtkonstrukt zu verstehen. Eigentlich ist das wie vor sechs Jahren als „Anfänger“ in der IT, nur dass ich jetzt aus einem riesigen Wissensschatz schöpfen kann und hier alle davon profitieren.

Ja, ich habe mich im neuen Job eingelebt und ich habe endlich wieder Lust und Freude an der Arbeit gefunden. Alles was mich im letzten Jahr dazu bewegt hat einen neuen Job anzustreben habe ich bisher bekommen.

Dennoch gibt es eine Sache die ich unglaublich vermisse: die alten Arbeitskollegen

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply