LADY GAGA’s artRAVE

Lady Gaga beim ArtRave in Wien

Ich habe eigentlich gar keine so richtige Ahnung wo ich mit meinem Konzertbericht diese Mal anfangen soll. Das liegt vor allem daran, dass ich immer noch leicht vom dem erlebten gestern Abend fasziniert bin und einfach wild ohne Punkt und Komma drauf losplappern möchte.

Nach 30STM, Miley Cyrus, Aerosmith, Boss Hoss und Sunrive Avenue stand endlich das lange erwartete Konzert von Lady Gaga an – ihren bürgerlichen Namen finde ich übrigens um Welten schöner: Stefani Germanota!
Schon beim Kauf des Tickets war klar, dass dieses Konzert ein bisschen anders sein würde als die anderen Konzerte. Der Künstlername ist hier Programm und das nicht nur bei der Bühnenshow sondern auch beim Publikum.

Aber endlich zum Konzert selbst. Ich war erstaunt wie gut der chaotische Einlass dann doch funktioniert hat und wie schnell und reibungslos man in der Halle war, seine Garderobe abgegeben hat und das erste Bier in der Hand hatte. Chapeau Orga-Team der Wiener Stadthalle, dass kenne ich leider auch anders.

Nachdem das alles erledigt war gings in die abwechselnd rosa und blau leuchtende Halle und die Bühne war das aufwendigste was ich jemals in einer Halle gesehen habe. Ein Laufsteg der immer wieder mitten in die Halle ging und wohl einen fremden Planeten (Venus) darstellen sollte.

Schon jetzt die beste Stage, die ich in ner Halle gesehen habe 😳 #artrave #artravevienna

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Wer rechtzeitig vor Ort ist bekommt natürlich auch sehr gute Plätze, muss aber auch lange warten und wird meist mit richtig nicht ganz so guten Vorbands vertröstet. Aber das was dieses Mal geboten wurde ist einfach die absolute Frechheit. Who the fuck isBreedlove und welche musikalische Daseinsberechtigung hat Lady Starlight. Ganz ehrlich das war das schlimmste was ich jemals als Vorband vorgesetzt bekommen habe und ich war nicht der einzige der dafür kein Verständnis hatte. Das einzige was mich im Saal hielt war die Hoffnung, dass je schlechter die Vorband desto besser der Hauptakt. Auf diesen Hauptakt mussten wir alle dann aber sage und schreibe bis 21:20 Uhr warten. Und auch hier wieder die Frage: was soll das? 18:30 Uhr Einlass, 19:30 Uhr – 20:15 Uhr Vorbands und dann noch über eine Stunde warten :/

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Aber wenn dann Lady Gaga Lauthals schreiend die Show mit ARTPOP beginnt (komplette Setlist) ist das alles vergessen und egal geworden. Man ist einer von tausenden die G.U.Y, Just Dance, Paparazzi und Do What Yo Want mitsingt und betanzt.

Und man nimmt dieser Sänger/Songwriterin ihre Texte einfach ab, weil sie sich selbst in diese beim singen hineinsteigert und man kann mehr als nur einmal verstehen, wieso man nicht der einzige ist der bei seinen Lieblingssongs von Lady Gaga die Augen schließt und für kurze Zeit alles um sich rum vergisst. Leider hat mein persönlicher Lieblingssong „Hair“ gefehlt, aber dafür hat Lady Gaga gecovert und zwar besser als ich es jemals irgendwo anders gehört habe und das mit einem All-Time-Favourit Song: 4 Non Blondes – What’s Up

Insgesamt war das Konzert wirklich wahnsinnig gut und es war ein absolut würdiger Konzertjahresabschluss und ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen und -hören mit Lady Gaga.

Encore:

So toll das Konzert auch war, gabs am Ende für mich noch mal wieder was ganz unerwartetes was mich mehr beschäftigt, als das ganze Konzert und das mich das so belastet liegt einzig und allein an meinem beschissenen Offline Introvertismus: das ganze Konzert über stand vor/neben mir dieses wirklich hübsche Mädel mit diesen wunderbar blau strahlenden Augen. Bis auf ein paar wenige Worte haben wir einfach nur so beinahe 5 Stunden lang nebeneinander gestanden und zumindest so lange Gaga performt hat auch getanzt und gesungen.

Und dann „auf einmal“ ist das Konzert zu Ende und ich denk mir noch so „einfach Fragen ob Sie noch mitkommt was trinken“ mein Gedanke war nicht einmal fertig gedacht, presst Sie ihr Lippen auf meine und ist genau so schnell mit einem Tschüss in der Menge verschwunden! o_O.

Ich habe dann noch ein paar Minuten versucht Sie in der Halle aufzufinden, aber bei so vielen Menschen wäre das wohl eher ein absolutes Wunder gewesen und scheinbar wollte Sie auch nicht gefunden werden

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2 Comments

  • Reply
    2014 war - Schalltrichter
    31. Dezember 2014 at 16:48

    […] sieben Konzerte in sieben Städten “geschafft”. Dabei war das ganz klare Highlight Lady Gaga in Wien mit dem unverhofften Kuss. Aber auch Aerosmith in Berlin und Thirty Seconds to Mars in Lyon waren große Klasse. Neben den […]

  • Reply
    warum eigentlich lila
    15. März 2015 at 09:51

    […] mich von anderen Menschen inspirieren: der versuch von grauen/silbernen Haaren verdanke ich dem Lady Gaga Konzert letzten November; Silvester 2005 (oder so) hatte ich das verlangen auch so einen Beckham Zopf zu tragen, danach […]

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